Für die Mannschaften der Kategorie A welche
am Samstag spielten ging es vor allem darum den Abstieg zu verhindern. Als Erste
versuchten dies die Berner, welche die Kategorie A am Samstag Nachmittag
eröffneten. Startkegler Walter Rutschmann legte mit 1636 Holz gleich das Spitzenresultat
für die Berner hin. In seinem Sog konnten alle ihre Erwartungen erfüllen und teilweise
sogar übertreffen. Als Peter Gygax auch noch 1635 holz erzielte und Schlusskegler Michael
Giger mit 1598 Holz nur knapp unter der 1600er Marke blieb, bestanden mit einem
Durchschnitt von 1595 Holz berechtigte Hoffnungen den Kategorienerhalt sichergestellt zu
haben.
Die folgenden Baselbieter mussten
gleich zu Beginn einen Tiefschlag einstecken von welchem sie sich trotz den 1619 Holz von
Carlo Bickel nicht mehr ganz erholen konnten. Mit einem Durchschnitt von 1562 Holz konnten
sie die Berner nicht gefährden und müssen um den Kategorienverbleib fürchten. Auch die
als Letzte am Samstag startenden Ob-/Nidwaldner waren keine Gefahr für die Berner.
Obwohl Alois Ming als Bester des Teams "nur" 1602 Holz erzielte, konnten sie mit
einem Durchschnitt von 1564 Holz die Baselbieter übertreffen und weiter hoffen in der
Kategorie A zu verbleiben.
Sonntag, 7. Mai
Mit dem Sonntag kam der Tag der
Entscheidungen. Die Ersten welche dazu etwas beitragen wollten war die Mannschaft des UV Zürich
Eine Mannschaft welche von vielen unterschätzt wurde, zeigte von Beginn weg eine starke
Leistung und es war bald klar, dass die Zürcher die Spitze der Kategorie A übernehmen
würden. Fast alle übertrafen die 1600er Marke oder verfehlten sie nur ganz knapp. Ruedi
Bleiker lief im Laufe des Wettkampfs zur Höchstleistung auf und erzielte Bahn um Bahn ein
Spitzenergebnis. Am Schluss totalisierte er das neue absolute Höchstresultat von 1698
Holz was den Durchschnitt der Zürcher auf 1617 Holz hisste. Damit war eine erste
Höchstmarke gesetzt, welche von den nachfolgenden Mannschaften erst einmal übertroffen
werden musste und das Finale so richtig lanciert.
Titelverteidiger Thurgau war als
nächster an der Reihe und es war ziemlich schnell klar, dass sie die Zürcher gleich
überbieten würden. Insbesondere Marcel Bichsel leistete mit seinen 1674 Holz einen
wesentlichen Beitrag dazu. Da nur ein Resultat knapp unter der 1600er Marke blieb,
resultierte am Schluss einen neue Höchstmarke von 1629 Holz. Die Thurgauer zeigten damit,
dass auch 2006 mit ihnen gerechnet werden musste und der Titelgewinn über sie führen
wird.
Die Mannschaft aus Fribourg war die
nächste welche an der Reihe war. Trotz 1637 Holz von Startkegler Hans Kolly, sah man bald
das die Fribourger zwar um die Auszeichnungen mitkämpften aber keine Gefahr für die
beiden führenden Thurgau und Zürich darstellten. Mit den 1642 Holz von Schlusskegler
Georges Bielmann totalisierten sie einen Durchschnitt von 1604 Holz und belegten damit den
dritten Zwischenrang. Auch die Basel-Städter konnten nie in den Kampf um den Titel
eingreifen, aber für eine Auszeichnung waren sie immer im Rennen. Keiner fiel ab und
Schlusskegler Max Lüscher erkämpft dann mit 1655 Holz noch die Punkte welche notwendig
waren um die Fribourger zu übertreffen und mit einem Durchschnitt von 1609 die
Auszeichnung sicherzustellen.
Als Letzte gingen die Luzerner, von
einigen als Mitfavoriten gehandelt an den Start. Doch es lief harzig. Zu keinem Zeitpunkt
hatte man den Eindruck die Luzerner könnten die Spitze gefährden. Mit 1622 Holz von
Roger Baumeler als Höchstresultat erreichten sie schlussendlich nur einen Durchschnitt
von 1590 Holz und damit der sechste Rang.
Somit verteidigten die Thurgauer erfolgreich
ihren Titelgewinn aus dem Vorjahr. Obwohl nicht alle auf sie gesetzt hatten, bewiesen sie
einmal mehr, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Ebenfalls überraschend der
zweite Rang der Zürcher. Basel-Land und Ob-/Nidwalden steigen in die Kategorie B ab.
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