Die Sportpause geht noch weiter


 

Alle haben gespannt auf den 22. März geschaut und gehofft, dass der Bundesrat wieder alles öffnet. Doch leider ist die Lage nicht wie erhofft besser geworden, sondern die Fallzahlen sind wieder gestiegen. Wenn auch nicht viel, aber es sind doch wieder mehr als letzte Woche.

Es hiess, dass man am 22. März wieder einiges öffnen würde, einfach unter der Voraussetzung, dass die Foto Positivitätsrate unter 5 Prozent liegt. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19 Patienten unter 25 Prozent und der R-Wert der letzten 7 Tage unter 1 bleibt. Dies alles wurde nicht erreicht.
Ein kleines Zückerchen gibt es trotzdem, so dürfen wieder 10 statt nur 5 Personen in der Familie zusammen feiern.

SOA fordert Perspektiven
Swiss Olympic bedauert, dass der Bundesrat sich gegen weitere Öffnungsschritte für den Sport entschieden hat. Dies bedeutet, dass Erwachsene weiterhin keinen Sport in geschlossenen Räumen ausüben oder Wettkämpfe abhalten können. Swiss Olympic hat mit dem Entscheid der Landesregierung gewisse Perspektiven für unseren Sport erwartet. Solche Perspektiven brauchen die Sportlerinnen und Sportler.

Breitensport lebt von Wettkämpfen
Swiss Olympic wird es nicht unterlassen, sich weiterhin für den Sport einzusetzen und mit Nachdruck versuchen, die notwendigen Öffnungsschritte voranzutreiben. «Für die grosse Anzahl Breitensportlerinnen und Breitensportler ist es wichtig, sich nach über einem Jahr wieder an Wettkämpfen zu treffen, sich zu messen und Kontakte zu pflegen. Auch die Vereine und ihre ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden blühen bei der Organisation von Wettkämpfen auf», sagt Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl.

Der Bundesrat fürchtet sich weiterhin von der dritten Welle. Daher stellt er auf frühestens in einem Monat Lockerungen in Sicht. Dies bedeutet auch für uns, dass bis Ende April weiterhin kein Meisterschaftsbetrieb möglich sein wird. Langsam wird es auch mit den nationalen Anlässen schwierig. Besonders gefährdet ist der Kantonewettkampf. Die Vor-Meisterschaft ist auf Anfang Mai gesetzt und wenn diese ausfällt, ist eine reguläre Durchführung des KWK´s nicht gewährleistet.


Was können wir, was kann der Bund?
Der Bund kann nicht mehr machen als Vorschriften zu erlassen, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren und hoffen, dass die Massnahmen auch eingehalten werden. Weiter soll der Bund für genügend Impfstoff sorgen, damit die 80 Prozent durchgeimpft werden können.

Wir dagegen haben es im Griff. Mit unserem persönlichen Verhalten können wir den Virus eindämmen. Wir sollten auch allzu grosse Menschenansammlungen vermeiden. Die Kontakte auf ein Minimum reduzieren und die Hygienemassnahmen einhalten. Wo es angebracht ist, soll oder muss man sich mit einer Atemschutzmaske schützen.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir mit unserem Verhalten die Pandemie in den Griff bekommen und ich hoffe, dass sich bis Mitte Juni so weit alles erholt hat, dass ich meine geplanten und bereits gebuchten Ferien auch antreten kann. Die finden übrigens nicht im Ausland statt, sondern in unseren schönen Schweiz. Wallis … ich komme!

Roland Wellinger (Quelle: Swiss Olympic)
Foto: pexels.

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